Wie du deine Gedanken veränderst

Nachdem du den Artikel “Taten für den Fluss deines Lebens” gelesen hast, ist uns bewusst, dass Alles auf Alles einen Einfluss hat. Das Unterbewusstsein lernt von unseren Taten und unsere Taten werden aus unseren Gedanken heraus gesteuert. 

Nun können wir bewusst anfangen zu steuern. 

Dafür möchte ich wieder mit einem Beispiel aus meinem eigenen Leben beginnen. In meiner Kindheit wurde viel gemeckert. „Warum steht hier ein Glas, warum ist das nicht weggeräumt, warum dies, warum das“. 

Welche sinnvolle Antwort gibt es darauf? Ich habe mein Glas nicht weggeräumt, weil ich es vergessen habe, weil ich keine Lust hatte, weil halt… Es gibt keinen Grund!

Ändert nichts an der Tatsache, dass das Glas eben einfach da steht!

Also sind solche Fragen nur dazu da, um Druck auszuüben. Sonst könnte man ja auch sagen: „Würdest du bitte noch bei Gelegenheit das Glas aufräumen, Danke”. 

An der Tatsache ändert es also rein gar nichts, wie ein Rohrspatz durch die Wohnung zu rennen und zu meckern. Als Kind habe ich es gehasst und immer die Augen verdreht. Und siehe da, was mache ich als Erwachsener in meinem eigenen Haushalt? Meckern. 

Eigentlich will ich das aber doch gar nicht!

Daher habe ich beschlossen nicht mehr zu meckern. Leichter gesagt als getan. Wie schnell ist mir mal wieder eine Bemerkung herausgerutscht. Wie schnell ist man in diesem Gedankenkreislauf und der Automation drin zu meckern und zu schimpfen. Schneller als ich darüber nachdenken konnte, war ich in dieser GEWOHNHEIT wieder drin. Und das obwohl ich es bewusst WUSSTE

Es hat einen Monat lang gedauert, bis ich es geschafft habe mein Meckern, um die Hälfte zu reduzieren. Ich habe es einfach unterlassen. Indem ich zwischen dem Impuls zu meckern eine bewusste Pause eingelegt habe und bewusst wahrgenommen habe, dass die Gedanken wieder aufkommen. Der Gedanke „warum liegen da wieder Socken” war da, er wollte ausgesprochen werden. Aber meine Tat war anders. Ich habe es nicht gesagt. Habe die Socken liegen gelassen und einfach nichts gesagt. 

Manchmal hilft auch zu überlegen, was es bringt etwsa auszusprechen. Es wird zum gleichen Disput führen, wie immer und im Endeffekt werden die Socken wieder da liegen.

Eine kurze Pause zwischen dem Impuls etwas zu tun und es wirklich zu tun, kann Wunder bewirken.

Den Partner auf eine nette Art und Weiße darauf hinzuweisen, dass man es nicht schön findet, wenn die Socken daliegen ist kein meckern. Doch ein “warum dies warum das”, ist abwertend und versprüht automatisch eine enorme negative Energie. 

Ich kann euch versprechen diese Tat bewirkte nach ein paar Wochen Wunder. Aus weniger meckern, wird gar nicht mehr meckern und der beste Nebeneffekt: Die Sachen stören mich auch nicht mehr. 

Habe ich nämlich einmal angefangen zu meckern, dann hatte es kaum ein Ende mehr, ich habe mich so in Rage gemeckert, dass ich immer mehr fand, was mich störte. 

Meine Gedanken waren schließlich richtig auf der Sache nach neuem Futter. Sie waren darauf gepolt. 

Es ist dasselbe, wie mit einem Ohrwurm. Die Gedanken versuchen ununterbrochen die fehlenden Wörter eines Liedes im Kopf zu suchen. Genauso ist es mit Schimpfen. Wir suchen nach immer mehr Gründen. Gut ging es mir dabei auch nicht. Ich fühlte mich zunehmend schlechter gelaunt. Es ist ein negativer Kreislauf.

Taten und Gedanken ein ewiger sich gegenseitig beeinflussender Kreislauf.

Der Kreislauf, der auch andersherum funktioniert. Vollbringe eine TAT: weniger meckern – also weniger Gedanken, die nach Sachen suchen worüber man sich aufregen kann.  Infolge also glücklicher und zufriedener. 

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2 Gedanken zu „Wie du deine Gedanken veränderst

  1. Hallo liebe Jessi,

    deinen Blogeintrag zum Thema Gedanken verändern, fand ich sehr inspirierend und hat mir tatsächlich einen neuen Blickwinkel aufgezeigt, den ich öfter in meinem Alltag integrieren sollte.
    Auch ich erkenne mich oft selbst wieder, wenn mich immer und immer wieder das gleiche stört und ich anfange zu meckern. Ich werde selbst unzufrieden, strahle negative Energie aus, die sich auch wiederum negativ auf meine Mitmenschen auswirkt. Und was man bekanntlich in den Wald hinein ruft, kommt wieder zu einem zurück. Also eine negative Spirale, die nur abwärts gehen kann. Und wenn man es mal genau betrachtet, ist es doch einfach Zeitverschwendung, das Leben ist viel zu kurz, um sich über solche Kleinigkeiten und wenn wir mal ehrlich sind oft unnötige Dinge aufregen. Wir alle Leben doch schließlich nur einmal, dann lasst uns doch versuchen positiv zu denken, dann macht das Leben gleich vielmehr Spaß 🙂

    Danke dir für diesen inspirierenden Blogeintrag, mache bitte weiter so!

    Liebe Grüße
    Martina

  2. Wow, super schön geschrieben. Und wie wahr!! Mit diesem Thema sollten sich definitiv mehr Menschen beschäftigen. Sie würden sich auf jeden Fall besser fühlen.

    Mach weiter so!! Ich freue mich auf deine nächste Texte.

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