Wie du die richtige Entscheidung triffst

Intuition ist ein göttliches Geschenk, der Verstand ein treuer Diener. Es ist paradox, dass wir angefangen haben, den Diener zu verehren und die göttliche Gabe zu entweihen.

Albert Einstein

Wie oft stehen wir vor einer Situation, die eine lebensverändernde Entscheidung erfordert.

Wie oft sind wir hin- und hergerissen. Was ist nur das Richtige? Was soll ich tun?

In solchen Momenten streitet sich der Verstand mit der Intuition. Unser Verstand teilt uns die Vor- und Nachteile mit und trotzdem wissen wir nicht, wofür wir uns entscheiden sollen. Es hört sich der Logik nach doch beides sinnvoll an. Was tun wir dann?

Auf unser Bauchgefühl und auf unsere Intuition hören!

Unser Bauchgefühl ist nichts anderes als das Unterbewusstsein (siehe Artikel „die Macht des Unterbewusstseins“) , dass wesentlich mehr Informationen zu Verfügung hat und wesentlich schneller und effektiver eine Entscheidung treffen kann, als der Verstand.

Unser Herz hat, wie das Gehirn, Neuronen und bis zu 40.000 Nervenzellen in einem eigenen Nervensystem. Das Herz entscheidet also bewiesenermaßen mit! Somit hat es ebenfalls ein großes elektromagnetisches Feld, welches Wellen aussendet. Unabhängig vom Gehirn. Unser Herz kann fühlen, denken und Informationen verarbeiten, separat vom Gehirn. Das Herz sendet demnach genauso wie das Gehirn Wellen aus. Sind diese Wellen auf einer wortwörtlichen Wellenlänge, so wird unser Geist klarer und wir können bessere und stimmigere Entscheidungen treffen.

Unser Herz und unser Gehirn kommunizieren miteinander. Sind sie im Einklang, treffen wir die richtige Entscheidung!

In unserer Gesellschaft wird sich mehr und mehr auf den Verstand verlassen und wir identifizieren uns fast ausschließlich mit unserem Kopf. Dabei ist unser logisches Denken dafür da, uns alle Gefahren, Risiken und Lösungen aufzuzeigen. Doch die Entscheidung sollte unser Bauchgefühl treffen. Wie Albert Einstein bereits erkannte, unser Verstand ist der Diener, aber die Intuition der Wegweiser.

Da wir immer weniger auf unser Bauchgefühl hören, wird diese Stimme immer leiser. Um dem Herzen zu lauschen, bedarf es eins – Stille. Weniger Ablenkungen, weniger Reize und weniger von Außen – mehr von Innnen.

Nimm dir Zeit, um in dich hinein zu horchen. Es ist in dir. Manchmal brauch es einfach Zeit, bis man es hört.

Aber wichtig an dieser Stelle ist es, überhaupt eine Entscheidung zu treffen. Wir können uns nicht auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren und beides gleichermaßen zum Erfolg bringen.

Ich bin ein Mensch, der am Liebsten alles gleichzeitig macht und auf nichts verzichten will. Zum Leid dessen, dass am Schluss nichts von alle dem, was ich gleichzeitig gemacht habe, in der Intensität zum Erfolg wird, wie ich es mir gewünscht hätte. Worauf du dich voll und ganz fokussierst, wird deine gesamte Energie einwirken und damit wird es wachsen.

Ob es dann die richtige Entscheidung war oder nicht, du kannst nichts verlieren, du kannst nur an Erfahrungen gewinnen und im Nachhinein wirst du wissen, warum du diese Erfahrung machen musstest. Vertraue auf das Leben. Wir können es nur vorwärts leben und im Nachgang verstehen.

Triff eine Entscheidung, sei mutig.

Es gibt keine Entscheidung, die nicht wieder neu auszurichten ist. Du kannst dich in jedem Moment neu entscheiden. Habe keine Angst davor eine Entscheidung zu treffen.

Bereue keine Entscheidung, denn du weißt nicht, wie sich dein Leben sonst entwickelt hätte. Du kannst keine falsche Entscheidungen treffen. Denn zu diesem Zeitpunkt war es für dich die richtige!

Im Folgenden möchte ich dir noch einige Techniken vorstellen, die dir helfen eine stimmige Entscheidung für dich zu treffen:

  • Bringe deine Herzwellen und deine Gehirnwellen in Einklang. Lege deine Hand aufs Herz. Schließe die Augen und spüre dein Herzschlag. Spüre das Gefühl in dir. Atme langsam tief ein und aus. 5 Sekunden für das Ein- und 5 Sekunden für das Ausatmen. Konzentriere dich auf dein Herzschlag und spüre, was dein Herz sagt.
  • Konkrete Frage stellen: Stelle eine konkrete Frage. Formuliere diese Frage so konkret, wie möglich. Lies sie dir jeden Tag vor dem Einschlafen vor. Dein Unterbewusstsein wird es dir beantworten. Es versucht immer alles zu vervollständigen.
  • Münze werfen: wirf eine Münze, nicht um dem Zufall die Entscheidung zu überlassen, sondern deine Reaktion abzuwarten, wenn sie gefallen ist. Spüre in dich hinein, bist du mit der Entscheidung zufrieden? Fühlst du Erleichterung oder Angst und Druck? Meist wissen wir, wenn eine Entscheidung gefallen ist, was wir nicht wollen und im Umkehrschluss was wir wollen.
  • Wie würde dein Leben aussehen, wenn du die oder jene Entscheidung getroffen hast in 10 Minuten, in 10 Monaten und in 10 Jahren? Schreibe es am Besten ausführlich auf.
  • Einfach Schreiben: Setzte dich hin und schreibe 10 Minuten lang, ohne den Stift abzusetzen. Was dir gerade einfällt, wenn dir nichts einfällt, dann schreibe eben mir fällt so eben nichts ein. Ganz oft kommt durch diese Methode etwas aus uns heraus, was wir vorher nicht wussten. Vielleicht kommt sogar heraus, welche Entscheidung du treffen willst.
  • Achtermethode: Diese Methode ist dafür da, um besser auf unser Herz zu hören. Auf deine innere Stimme. Grundsätzlich haben wir immer ein Gefühl. Wir fühlen, ob der Mensch gegenüber gut ist oder nicht. Diesen Instinkt hatten wir und haben ihn meist verlernt. Um sich wieder mehr auf sein Gefühl zu konzentrieren, empfehle ich diese Methode. Zu welcher Entscheidung fühlst du dich mehr hingezogen? Nehme zwei Blätter zur Hand. Schreibe die Entscheidungsrichtungen auf jeweils ein Blatt. Lege beide Blätter auf den Boden, nebeneinander in einem Meter Abstand. Sodass du darum laufen kannst, als würdest du eine liegende Acht nach laufen oder ein Unendlichkeitszeichen. Die beiden Entscheidungsvarianten liegen jeweils in einem Kreis. Jetzt läufst du die Acht und immer wenn du an den Blättern vorbei läufst, sprichst du laut aus: „Ich werde das machen“, dann läufst du zur anderen Seite und sprichst wieder laut aus, wofür du dich in diesem Fall entscheiden würdest. Die laute Aussprache ist wichtig. Daran merken wir, zu was wir uns mehr hingezogen fühlen, was mit unserem Inneren besser übereinstimmt. Egal für was du dich entscheidest, es wird richtig sein. Es ist egal, was andere denken, es muss dir nur mit der Entscheidung gut gehen! Schaue auf dein Körper. Dein Körper sagt dir, was dir gut tut und was nicht. Spüre und beobachte in welchem Kreis geht es dir besser. Wo entspannt dein Körper? 
  • Worst case Szenario: Wenn du nun Angst hast die Entscheidung zu treffen, kannst du dir überlegen, was würde im schlimmsten Fall passieren? Schreibe auch das bitte auf ein Blatt Papier. Unser Kopf ist bekannt dafür, gerne zu dramatisieren und zu übertreiben. Schreibst du es nieder, identifizierst du deine Angst und dann kannst du die Methoden aufschreiben, was du in dem Fall machst oder wie du reagieren könntest.

So, ich hoffe ich konnte dir ein paar wertvolle Tipps mitgeben. Wenn du weitere Fragen hast, kannst du mir gerne eine Nachricht hinterlassen.

Eure Jessi

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